STOPPT DAS PROFITGIERIGE GESCHÄFT DES WELTWEITEN WAFFENHANDELS!

Wie skrupellose Waffenhändler, Politiker, Rüstungsmanager und Banker Geld mit Kriegen verdienen –
und wie wir mit dem GLOBAL NET – STOP THE ARMS TRADE dem weltweiten Waffenhandel erfolgreich entgegentreten

VORTRAG UND DISKUSSION MIT JÜRGEN GRÄSSLIN

Jürgen Grässlin

FREITAG, 27. APRIL   -   19:30 UHR   -   MON AMI WEIMAR

Zurzeit toben weltweit mehr als 30 Kriege und bewaffnete Auseinander-setzungen. Von Kriegen und Bürger-kriegen profitierten allen voran die Rüstungsproduzenten und -exporteure in den USA, Russland, China, Frankreich und Deutschland. Das schwedische Friedensforschungsinstitut SIPRI dokumentiert, dass das weltweite Rüstungsexportvolumen von 2002 bis heute um mehr als 50 Prozent gesteigert wurde. Unterstützt wird diese Entwicklung von Regierungen, die von Frieden reden und zugleich Kriege ermöglichen.

Gemordet wird mit den Kriegswaffen des Nordens allen voran in Ländern des Südens: in Afrika, im Nahen und Mittleren Osten sowie in Lateinamerika. Millionen von Menschen wurden bereits getötet, verstümmelt und traumatisiert, ganze Landstriche verwüstet. Die Natur und Infrastruktur ganzer Staaten wurde und wird zerstört. Unzählige Menschen werden in die Flucht getrieben.

Jürgen Grässlin bringt Licht ins Dunkel des weltweiten Waffenhandels und er beantwortet die zentralen Fragen: Wie werden Kriege durch Waffenhandel eingeheizt und verlängert? Wer profitiert vom Geschäft mit dem Tod? Was muss sich ändern, damit Waffenexporte in Krisen- und Kriegsgebiete gestoppt werden? Wie kann das neue weltweite Netzwerk GLOBAL NET – STOP THE ARMS TRADE einen weltweiten Stopp des Waffenhandels befördern?

Jürgen Grässlin ist Sprecher der Kampagne »Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!«, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Sprecher der Kritischen AktionärInnen Daimler
(KAD) und Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.). Er ist Autor zahlreicher kritischer Sachbücher über Rüstungsexporte sowie Militär- und Wirtschaftspolitik, darunter internationale Bestseller. Zuletzt verfasste er das »Schwarzbuch Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient« und das »Netzwerk des Todes. Die kriminellen Verflechtungen von Waffenindustrie und Behörden«.

Grässlin wurde mit bislang zehn Preisen für Frieden, Zivilcourage, Medienarbeit und Menschenrechte ausgezeichnet, u.a. mit dem »Aachener Friedenspreis«. Zuletzt wurde er mit dem »GRIMME-Medienpreis« und dem »Marler Medienpreis Menschenrechte« von Amnesty International geehrt.

Eine Veranstaltung der Initiative WELT OHNE WAFFEN Weimar und der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen e.V.

Flyer Jürgen Grässlin