Die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen erklärte vor der Presse, die Militärmission der Bundeswehr in Syrien sei die bisher gefährlichste in ihrer Geschichte. Doch für Frau von der Leyen sind merkwürdiger Weise die Piloten gefährdet, die in sicherer Höhe fliegen und keine gegnerische Flugabwehr zu befürchten haben, also eigentlich sehr sicher sind. Sie spricht nicht von den Gefährdungen von Frauen und Kindern, die zehntausendfach als bloße „Kollateralschäden“ in einem Krieg ihr Leben verlieren, der kein stehendes Heer und keine feste Kommandozentrale kennt. Sie spricht auch nicht von den Gefahren, denen wir in Deutschland durch den wachsenden Terror ausgesetzt sein werden, wenn wir uns in die völkerrechtswidrigen Kriege der letzten Jahre immer weiter verstricken. Es ist bekannt, dass durch die Militäroperationen in Afghanistan Irak und Libyen immer mehr junge Männer zu Terroristen wurden. Der Westen und die NATO haben jahrelang Waffen in den Nahen Osten gepumpt und Kämpfer bevorzugter Bürgerkriegsparteien ausgebildet. Es geht also nicht darum, endlich zu handeln, sondern endlich richtig zu handeln. ...weiterlesen "Nein! Zur Bundeswehr-Mission im Rahmen einer Neuauflage des „Krieges gegen den Terror“"

Stellungnahme der Initiative "Welt ohne Waffen" zum Jahrestag der Bombardierung Weimars am 9. Februar 1945

Die Bombenschäden auf Weimar im Februar 1945 waren gering gegenüber der Zerstörung anderer deutscher Städte wie Dresden oder Hamburg. Und sie waren sehr klein gegenüber dem gesamten Gräuel des 2. Weltkrieges und der Ungeheuerlichkeit des Holocausts, für die Deutschland jeweils die Hauptschuld trug. Wir wenden uns gegen geschichtsrevisionistische Propaganda, die die Absicht verfolgt, die Schuld Deutschlands klein zu reden. Die 60 Millionen Kriegstoten und 6 Millionen Holocaust-Opfer bleiben das Erbe des militaristischen Deutschland. ...weiterlesen "Bomben sind niemals gerecht (02/2016)"

Ein politischer Abend der Initiative „Welt ohne Waffen“, Weimar mit dem Journalisten Kai Ehlers (Hamburg).

Viele Gespräche zur Lage in der Ukraine und in Syrien spiegeln eine Verfassung, in der nicht mehr daran geglaubt wird, überhaupt Wahrheiten erfahren und erkennen oder etwas ändern zu können. Der prominente Autor Kai Ehlers konnte für einen Vortrag zu einem hochinteressanten Thema gewonnen werden. Er kündigt diesen mit folgenden Worten an: ...weiterlesen "Der „Ukraine-Syrien-Komplex“ (Angela Merkel) – oder was will Russland?"

3. Friedenspodium 2015
Auf dem Podium: Robert Zion, Prof. Dr. Olaf Weber, Franzisca Braun, Dr. Christine Schweitzer

Eine Debatte über die Hintergründe von Krieg und Flucht erlebte das Publikum am Dienstag im gut besuchten großen Saal des Mon Ami. Der Gründer der initiative Prof. Olaf Weber forderte zu Beginn der Veranstaltung, die Sicherheit Deutschlands und Europas nicht in neuer Aufrüstung zu suchen, sondern in Vertrauensbildenden Maßnahmen, in neuen Sicherheitsstrukturen und Abrüstung. „Zusätzliche Waffen schaffen zusätzliche Unsicherheit“, sagte er. Künftig gehe es darum, die interventionistische und gewaltbetonte Außenpolitik der selbsternannten „Weltpolizisten“ durch eine auf Ausgleich und Respekt gegründete Friedenspolitik zu ersetzen. ...weiterlesen "3. Weimarer Friedenspodium „Von der militärischen Unsicherheit zur zivilen Sicherheit“"

Die Welt wird durch Kriege und Interventionen immer unsicherer. Die sogenannten aufgeklärten Zivilisationen erhöhen durch ihre Einmischungen in andere Länder die Kriegsgefahr, sie destabilisieren ganze Regionen und befördern den Terrorismus. Zugleich wird an der Rüstungsspirale weiter gedreht. Rüstungsproduktion und Rüstungsexporte steigen auf eine verantwortungslose Weise.
Diese verhängnisvolle Entwicklung muss gestoppt werden. In der Tradition der Ostermärsche ruft die Initiative „Welt ohne Waffen“ am Gründonnerstag zu einer „Zeit für Frieden und Abrüstung“ auf. Zwischen 11.30 und 13 Uhr stellt die Initiative auf dem Goetheplatz/Ecke Geleitstraße ihre Ziele vor und verteilt Informationsmaterialien zum Thema Friedenssicherung und Abrüstung. Alle sind eingeladen, ihre Befürwortung friedlicher Konfliktbewältigung und Abrüstung zu bekunden und die Initiative zu unterstützen.

Initiative „Welt ohne Waffen“, Weimar
Weimar, den 30.03.2015

Am gestrigen Mittwoch, den 10.12.2014 beriet die Initiative „Welt ohne Waffen“ über die Möglichkeiten einer friedlichen Beilegung des Konfliktes in der Ukraine.

Die Teilnehmer sehen in der jüngst vereinbarten Einstellung aller Kampfhandlungen eine wichtige Voraussetzung für Verhandlungen. Von der Bundesregierung erwarten die Teilnehmer der Initiative, dass sie direkte Verhandlungen der Bürgerkriegsparteien unter dem Dach der OSZE unterstützt. Eine weitere Aufrüstung der ukrainischen Armee und der Separatisten muss unbedingt gestoppt werden. Es muss alles getan werden, dass der regionale Konflikt nicht zu einer neuen Rüstungsspirale in Europa führt und weitere Feindseligkeiten nach sich zieht. ...weiterlesen "Auswege aus der Ukraine-Krise (12/2014)"

Kriegsverbrechen aller Seiten untersuchen!

Die Initiative „Welt ohne Waffen“ aus Weimar hat in ihrer Sitzung am Dienstag, den. 18.11.2014 über die Lage im Nahen Osten beraten Ein aktueller Inhalt der Diskussion war die neuerliche Eskalation der Gewalt in Jerusalem, welche die Gewaltketten des Gaza-Krieges, der weiteren Siedlungsbauten und den Provokationen in Ost-Jerusalem fortsetzt. Es ist zu erwarten, dass die Kette der Gewalt in der Ermordung von 4 jüdischen Besuchern einer Synagoge seinen Endpunkt noch nicht gefunden hat. Die Initiative „Welt ohne Waffen“ verurteilt jedes weitere Drehen an der Gewaltspirale. Alle Maßnahmen, welche die Konflikte in Ost-Jerusalem und der ganzen Region befördern, sollten zugunsten einer politischen Kultur des geregelten Konfliktes und der Kompromissbereitschaft unterlassen werden. Es bestünde die große Gefahr, dass sich die Gewalt auf weitere Gebiete Palästinas und Israels ausbreitet. ...weiterlesen "Die Eskalation der Gewalt in Jerusalem Stoppen (11/2014)"

2. Friedenspodium Weimar
Podiumsgäste des Friedenspodiums 2014: Lukas Mengelkamp, Prof. Dr. Olaf Weber, Dr. Ute Finckh-Krämer, Prof. Dr. Gernot Böhme

Am Montag, den 1. September 2014 fand im Kulturzentrum mon ami, in Weimar das 2. Friedenspodium statt. Auf der Suche nach einer „Welt ohne Waffen“ sollten die realen Möglichkeiten einer globalen militärischen Abrüstung diskutiert werden.

Die veranstaltende Initiativgruppe hatte im Vorfeld folgende Erklärung veröffentlicht:

Seit dem 1. Friedenspodium im Jahre 2013 ist die Welt nicht friedlicher geworden. Im Gegenteil, zu dem damals dominierenden Krisenherd in Syrien hat sich ein weiterer in der Ukraine, am Rande der EU, aufgetan ...weiterlesen "2. Weimarer Friedenspodium 2014 „Welt ohne Waffen“"

Aufruf

an alle, die sich eine Welt ohne Waffen vorstellen können.

Unter diesem Titel findet am Weltfriedenstag, am Sonntag den 1. September 2013, ein Friedenspodium in Weimar statt. Alle sind eingeladen, die an einer Stärkung der Friedenskräfte und einer globalen Abrüstung interessiert sind.

Beginn: 19 Uhr im Kulturzentrum mon ami

Welt ohne Waffen – Friedenspodium Weimar 2013

Ausgangspunkt für diese Initiative ist die Überzeugung, dass eine Welt ohne Militär möglich ist. Durch die Bündelung der Friedenskräfte ...weiterlesen "Welt ohne Waffen – 1. Friedenspodium Weimar 2013"