Von Uli Cremer (aktualisiert am 29.09.2015)

Verrückt: Einmal mehr muss man den deutschen Außenminister Steinmeier gegen Stimmen aus den „Leitmedien“ und aus der GRÜNEN-nahen Böll-Stiftung in Schutz nehmen, deren RepräsentantInnen unermüdlich zu einer westlichen Militärintervention in Syrien aufrufen. Zuweilen wird sogar eine Zusammenarbeit mit dem syrischen Ableger der Al Qaida, Al Nusra, akzeptiert! ...weiterlesen "Syrienkrieg Der neue Interventionsfundamentalismus, Uli Cremer (2015)"

Uli Cremer (6.7.2015)

Im September 2014 beschloss die NATO anlässlich des Ukraine-Konflikts die Aufstellung ihrer „Very High Readiness Joint Task Force“ (abgekürzt VJTF) – ein eher sperrig geratener Name. Die sprachlich pragmatischeren Niederländer nennen sie „Supersnelle Flitsmacht“i, in Deutschland hat sich der Begriff „NATO-Speerspitze“ eingebürgert. Anfang 2015 übernahm das deutsch-niederländische Korps in Münster den Aufbau der neuen Truppe. Nach aktuellen Plänen soll dieser rein europäische Verband final drei Brigaden (d.h. 15.000 bis 21.000 SoldatInnen) umfassen und im Osten wie im Süden einsetzbar sein.

 

Der folgende Beitrag soll die aktuellen Absichten und Pläne der NATO für die „Speerspitze“ bzw. „Flitsmacht“ und deren Verhältnis zu der schon länger existierenden NATO Response Force (NRF) skizzieren und beleuchten. ...weiterlesen "Supersnelle Flitsmacht der NATO nimmt Konturen an, Uli Cremer (2015)"

Am gestrigen Mittwoch, den 10.12.2014 beriet die Initiative „Welt ohne Waffen“ über die Möglichkeiten einer friedlichen Beilegung des Konfliktes in der Ukraine.

Die Teilnehmer sehen in der jüngst vereinbarten Einstellung aller Kampfhandlungen eine wichtige Voraussetzung für Verhandlungen. Von der Bundesregierung erwarten die Teilnehmer der Initiative, dass sie direkte Verhandlungen der Bürgerkriegsparteien unter dem Dach der OSZE unterstützt. Eine weitere Aufrüstung der ukrainischen Armee und der Separatisten muss unbedingt gestoppt werden. Es muss alles getan werden, dass der regionale Konflikt nicht zu einer neuen Rüstungsspirale in Europa führt und weitere Feindseligkeiten nach sich zieht. ...weiterlesen "Auswege aus der Ukraine-Krise (12/2014)"

Kriegsverbrechen aller Seiten untersuchen!

Die Initiative „Welt ohne Waffen“ aus Weimar hat in ihrer Sitzung am Dienstag, den. 18.11.2014 über die Lage im Nahen Osten beraten Ein aktueller Inhalt der Diskussion war die neuerliche Eskalation der Gewalt in Jerusalem, welche die Gewaltketten des Gaza-Krieges, der weiteren Siedlungsbauten und den Provokationen in Ost-Jerusalem fortsetzt. Es ist zu erwarten, dass die Kette der Gewalt in der Ermordung von 4 jüdischen Besuchern einer Synagoge seinen Endpunkt noch nicht gefunden hat. Die Initiative „Welt ohne Waffen“ verurteilt jedes weitere Drehen an der Gewaltspirale. Alle Maßnahmen, welche die Konflikte in Ost-Jerusalem und der ganzen Region befördern, sollten zugunsten einer politischen Kultur des geregelten Konfliktes und der Kompromissbereitschaft unterlassen werden. Es bestünde die große Gefahr, dass sich die Gewalt auf weitere Gebiete Palästinas und Israels ausbreitet. ...weiterlesen "Die Eskalation der Gewalt in Jerusalem Stoppen (11/2014)"

von Robert Zion

Krieg und Frieden Helmut Schmidt, Gerhard Schröder und Helmut Kohl erscheinen mit ihren Mahnungen plötzlich als Außenseiter in einem surrealen Diskurs vom Guten und Bösen.

So langsam kann einem mulmig werden, in dem Krisenverlauf, der sich um die Ukraine abspielt. Der Eindruck jedenfalls, dass Gesamteuropa hier in etwas hinein zu schlittern droht, was dieser Kontinent längst überwunden zu haben glaubte, verfestigt sich bei immer mehr Menschen: Krieg.

Da sind zunächst einmal die „Parteien“. Hier die USA, NATO, die EU und die Übergangsregierung in Kiew, dort russische Separatisten und Russland. Das Reich der Finsternis ist dabei ganz klar Moskau, wo ein Despot regiert, dem jedes schmutzige Mittel Recht ist, um Russland wieder zur Großmacht zu führen und das alte Imperium wiederherzustellen. ...weiterlesen "Eskalationsspirale. Vom Guten und vom Bösen, Robert Zion (2014)"